Meine Gedanken zum „Genderwahn“

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Meine Gedanken zum „Genderwahn“

Man liest und hört heute von allen Seiten, insbesondere tut sich da eine bestimmte Partei hervor, vom Genderwahn, der unsere Kinder verderben und die Familie vernichten soll.

 

Doch worum geht es da eigentlich?

Nun es gab in der Geschichte Thesen von Marx und Engels, wonach die Familie (bestehend aus Vater, Mutter und Kind) zum Wohle des Staates abgeschafft werden soll. Die Mutter kann dann ebenfalls mitarbeiten, und die Kinder werden nach den Direktiven des Staates schon von ganz klein auf in staatlichen Einrichtungen erzogen.

Daraus leiten die oben genannten Genderwahn-Gegner Ihre Meinung und Forderungen ab und postulieren eine weltumspannende Verschwörungstheorie, indem sie zur Unterstützung Ihrer Thesen Trans*Menschen und Homosexuelle, also Minderheiten, die sich es eh schon wesentlich schwerer haben, als Drahtzieher verteufeln.

Doch was hat es mit den heutigen Aktionen, die da bemängelt werden auf sich? Da wird angeprangert das in Schulbüchern nicht nur von Vater Mutter Kind die Rede sein soll, sondern auch andere Lebensarten genauso vorkommen sollen, wie homosexuelle Ehen, Transgender, etc. Das wird dann so interpretiert, dass unsere Kinder so erzogen werden sollen, dass sie sich von der traditionellen Familie hin zu anderen Formen wenden sollen.

Tatsächlich geht es jedoch gerade bei diesen Geschichten in den Schulbüchern nicht um eine Umerziehung hin zu Homosexualität oder Trans*. Jeder der homosexuell oder trans* ist kann bestätigen, dass diese Eigenschaft keine Wahlfreiheit sondern angeboren ist. Bei Trans* gibt es überdies einige medizinische Studien, die dies eindrucksvoll belegen, von den Genderwahn-Gegner aber geflissentlich übergangen werden.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben entwickelt sich das Gehirn in der 8-12 Schwangerschaftswoche durch Hormoneinflüsse anders. als der Rest des Körpers, und somit auch unser Empfinden und unsere Art, wie wir denken. Auch gibt es in der Natur (Planzen und Tiere) genug Beispiele für Transsexualität und „Homosexualität“.

Doch zurück zu den Schulbüchern. Warum sollen denn überhaupt andere Lebensformen eingebracht werden? In der Vergangenheit wurde Homosexuelle und Transgender strafrechtlich verfolgt, sie wurden auf offener Strasse misshandelt und in den 1940ern sogar vergast. Warum? Weil sie nicht dem Idealbild des deutschen Menschen entsprachen.

Diese Einstellung gibt es zum Teil auch heute noch, wie ,man an solchen Äusserungen wie „Das Persönlichkeitsrecht umfasst auch das Recht auf Schizophrenie“ oder „Denn endlich kann man nun Spinnerei amtlich besiegeln“ eines Politikers anlässlich des Entscheids des BGH zur Einführung eines dritten Geschlechts erkennen kann. Dem möchte man für die Zukunft vorbeugen, indem schon unseren Kindern beigebracht wird, dass solche Lebensformen genauso normal sind wie alle anderen. Das ist keine Umerziehung, die Kinder werden später eh die Lebensform wählen, die ihnen am besten liegt, unabhängig von äusseren Einflüssen, sondern hat schlichtweg mit Toleranz zu tun. Die Kinder sollen lediglich dahin erzogen werden anderen Lebensformen gegenüber tolerant zu sein.

Gern wird in dem Zusammenhang auch angeführt, dass Kinder schon lernen, wie man Kondome benutzt und welche sexuellen Spielarten es gibt, auch das ist keine Verschwörung zum Nachteil der Kinder sondern hat in der heutigen Zeit mit Aufklärung zu tun. Wie viele Kinder wurden ungewollt schwanger, weil sie nichts über Verhütung wussten? Wieviele Kinder und Erwachsene haben sich durch ungeschützten Verkehr mit Geschlechtskrankheiten, allen voran Aids, angesteckt? Dem kann man nur wirkungsvoll durch frühzeitige Aufklärung in der Schule begegnen, denn unsere Kinder beginnen nun einmal wesentlich früher die Sexualität zu entdecken als frühere Generationen.

Insgesamt macht diese ganze Debatte auf mich den Eindruck:  Lebensformen, die diese Menschen nicht verstehen, müssen unterdrückt werden, Lebensarten, die Sexualität nicht nur zum reinen Kinder zeugen sondern auch als Wohlfühlfaktor nutzen müssen verhindert werden. Das erreicht man am besten mit einer gezielten Verdummung des Volkes, indem man Aufklärung in der Schule abschafft und unter fadenscheinigen Verschwörungstheorien in der Öffentlichkeit dagegen vorgeht. Das erinnert stark an gewisse Vorgänge in unseren Kirchen im Mittelalter ( Hexenverbrennungen, Inquisition )

Lassen sie sich also bitte nicht von dem „Genderwahn“ anstecken. Verschwörungstheorien gibt es eh schon genug, so hält sich bei einigen z.B. die Theorie, dass Bielefeld in Wirklichkeit gar nicht existiere oder die Mondlandung nur im Studio gefilmt wurde, aber tatsächlich nur nie einer auf dem Mond war.

Liebe Grüße

Dina Quasdorf

By |2018-02-19T19:06:57+00:00Dezember 17th, 2017|Alle Infos, Familie, Transidentität/Transsexualität|Kommentare deaktiviert für Meine Gedanken zum „Genderwahn“

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